
During a romantic trip down the music memory lane with A he pointed me to Artist and Composer Mark Kostabi, whom I have never heard of before.
Some notable excerpts from his biography:
“Kostabi produces a weekly cable TV show, Name That Painting, where noted art critics compete to title his paintings for cash awards.”
“Kostabi has designed album covers for Guns ‘N’ Roses (Use Your Illusion) and The Ramones (Adios Amigos) and numerous products including a Swatch watch, limited-edition vases, espresso cups, computer accessories and a Giro d’Italia pink jersey.”
“He writes an advice column for artists, Ask Mark Kostabi, for Artnet.com.”
from his column:
“I, Mark Kostabi, am a famous artist. I make millions. But I frequently see debut shows of unknown artists with prices that are double of mine. With a lot of effort they might even sell some work. But what they’re really doing is barely getting by and helping me sell 1,000 paintings a year effortlessly, because they make my paintings look like such a bargain. Thank you to all the egotistical art students!”
and his website
“The famous oil on canvas, “Automatic Painting“, just sold for $25,000.00. to J. Allard, a frequent eBay customer. $25,000.00 represents a new record for a 48 x 36 inch Kostabi painting. The highest publically known price paid for a Kostabi painting to date to date is $60,000.00 for “Gravity Fuels The Rocket To Inner Space” 1985, oil and enamel on canvas, 70 x 46 inches”
Beside this autopromotion, one reads about him that:
The lasting legacy of Kostabi is the death of the avant garde as a political tool in America.
(associatedcontent.com)
And about the famous Electroboy vs. Kostabi incindent:
“In the late eighties, he took on as a client the Milli Vanili of the visual artists, Mark Kostabi. Kostabi ran a downtown sweatshop that conceived and produced all his works for him. All he added to the product were his initials, which he openly bragged about. The combination of Kostabi’s sense of the outrageous and Andy’s PR and sales smarts resulted in a dream team that struck it rich among the suckers looking for the next Schnabel or Basquiat. Then in the early nineties, with the aid of one of Kostabi’s sweatshop employees, Andy began selling fake Kostabis, or, more accurately, fakes of fakes. When the scheme was unmasked, Kostabi offered to authenticate the fakes of the fakes.” (mcmanweb.com)

DJs: Ali Karibik, der Misch, Novo
Live: Emanuelle Cunt feat. Tom Peak
VJs: Stefan Fahrngruber, Julian Palacz, Mimu, xxx.belastung
Im FLUC am Praterstern, ab 21:00, Eintritt frei.

Marcelo Coelho and Steve Helsing: Space Hogs
“Space Hogs is an airborne robotic installation consisting of five autonomous air machines. The airbots are giant helium-filled, silver balloons that move through the air with grace and ease. They are equipped to sense objects in their immediate area, and use tiny onboard propellers to avoid collisions. A tranquil environment emerges as these large, peaceful objects roam with Zen inspired aimlessness.”

Simon Faithfull: Escape Vehicle no.6
“Escape Vehicle no.6 started as a live event developed from the previous balloon film 30km. The live audience first witnessed the launching of a weather balloon with a domestic chair dangling in space beneath it. Once the apparatus had dissapeared into the sky they then watched a live video relay from the weather balloon as it jouneyed from the ground to the edge of space (30km up). “
Who whould have thought the the first generation of androids would look so evil?

crazy-news.info: Zou Renti’s evil twin

Wired: Hiroshi Igoshuro’s evil twin
Lets face it: Most popular androids had a bad reputation ever since. In Blade Runner they were outlaws without the right to stay on planet earth and Terminator is the governor of California. Now why don’t these japanese scientists create more friendly androids, like Star Treks Data, so that people don’t have to be scared by this step into the futuristic future?
Als Kulturminister wünscht sich Gusenbauer Andre Heller. Alternativ-Kandidat Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat in Wien, hat schon abgewunken.
Link: derstandard.at Gerüchteküche um Ministerämter brodelt
Semesterpräsentationen Tag 2, noch nicht ganz vollständig.
Florian Waldner: Loss of Rhythm

“Die Klanginstallation “Loss of Rhythm” besteht aus jeweils drei Lautsprechern, Plattenspielern und Dubplates. [...] Alle drei Platten enthalten gesampelte Kontrabassnoten die unterschiedlich angeordnet sind. Wenn alle drei Platten laufen ergibt sich daraus eine Tonabfolge der A,B,A. Diese Abfolge wird je nach Geschwindigkeit, Größe der Tonintervalle und Lenkung der Aufmerksamkeit unterschiedlich wahrgenommen.”
Der enstehende Effekt wurde 1975 von Leo van Noorden genauer beschrieben: “Temporal Coherence in the Perception of Tone Sequences”
Mathias Klien, Philipp Lammer, Georg Novotny, Florian Steinringer: FKKLAN

“koerperkonzepte haben sich durch das auftreten von medien wesentlich veraendert. “CORPORATION” hat heute eine universellere bedeutung als das individuum. mit der einfuehrung von *virtual reality* (durch ein computerspiel), mussten neue koerper (cursors, ships, icons, avatars) erfunden werden, nicht nur um sich darin zu bewegen, sondern auch um mit der zunehmenden abstraktion von wirklichkeit umzugehen (metaversum). die FKKLANPARTY zielt darauf ab die aesthetisierung der modernen repraesentation vorzufuehren.”
Florian Steinringer: Indetermechanism

“Entgegen der Annahme, der Personal Computer, dessen erfolgreicher Einzug in menschliche Lebensräume während der letzten Jahre und Jahrzehnte unbestriten ist, könne nicht verstehen (Joseph Weizenbaum) bemüht die Entwicklung des Internets zu einem “semantischen Web” eine Überwindung des Fehlens kognitivert Signifikanz in digitalen Welten. Indetermechanism, als skulpturale Installation beschäftigt einen handelsüblichen PC, der sich der Suche nach einer dynamischen verändernden, wie zielgerichteten Antwort verschrieben hat. Das Gerät bezieht per Internet in Sekundenabständen Informationen über die Systemlaufzeit (uptime) anderer ans Netz angeschlossener Computer und berechnet draus die Zeit, die sein eigenes Betriebsysystem der Wahrscheinlichkeit nach noch laufen wird. Diese Berechnung und die Ausgabe des Ergebnisses beanspruchen das System jedoch dermaßen, das eine zusätzliche Verwendung des PCs nicht möglich ist. Absolute Kalkulation ist Infiniter Regress! Leibniz ist tot!”
Bernhard Garnicnig, Gottfried Haider: Craving

“In Craving von Bernhard Garnicnig und Gottfried Haider wird Sarah Kanes Theaterstück “Crave” (dt. “Gier”) im öffentlichen Raum auditiv inszeniert. Über Kopfhörer, einen tragbaren Computer mit Positionssensorik und einer eigens entwickelten Raumklang-Simulation wird die Textvorlage in Form von Sprache und Geräuschen in der Wiener Donaucity verortet und durch das Herumstreifen des Rezipienten in dem weiten Areal individuell erfahrbar gemacht. …”
Erster Teil der Cut&Paste Reportage von den alljährlichen Semesterpräsentation der Klasse für Digitale Kunst / Universität für Angewandte Kunst Wien.
Martina Schönherr, Stefan Fahrngruber: Urban bitLife

“Urban bitLife ist ein Projekt zur Sensibilisierung gegenüber Umwelteinflüssen im Raum Wien durch virtuelle Lebewesen auf dem Mobiltelefon. Der Klingelton und eine visuelle Repräsentation am Handy spiegeln den Gesundheitszustand des Wesens wider und machen auf die Luftqualität der aktuellen Umgebung des Handybesitzers und “urban bitLife Anwenders” aufmerksam. Durch das zusätzliche Abrufen von Messdaten im gesamten Stadtbereich und das Aufsuchen günstigerer Gebiete kann das Befinden des Tieres wieder verbessert werden.”
Kern ihrer Präsentation ist ein liebevoll gemachtes Video (~20mb QT), mit dem sie es schaffen das Projekt beinahe ohne Worte zu erklären.
Mischan Gholizadeh: ___

“In einer Welt in der digitale Technologien allgegenwärtig sind und von einem umfangreichen Reperatoir an sensorischen Kontakten zur Außenwelt unterstützt werden wird uns ein wesentlicher Teil der Rekonstruktion und Erinnerung von lokalen Details abgenommen. [...] In meinem Projekt ___ geht es mir darum digitale Erinnerungsfetzen (Snapshots) in eienr visuellen Datenbank (eine Scene eines 3D Modelling Tools) zu archivieren und in weiteren Schritten innerhalb dieser Software auf relevante Auschnitte/Perspektiven zu stoßen welche ich dann in einer abschließenden Arbeiten zusammengefasst präsentieren möchte.”
Sophie Wagner, Tom Peak: pimpmybaby.net
Ein Konzept für einen Retortenbabyonlineshop und -Produktionsschiff (DiaNA). Für € 2999 (plus Upgrades) kann jeder sein Wunschbaby konfigurieren und bestellen. Als Produktionsstätte dient ein Hochseeschiff, wo mehrere Dr. Evils die Babies herstellen.
Tom Peak: “Die Sache ist natürlich ein Fake!”
Veronika Schnell:”Des is a Lächerlschas verglichen mit der Thematik, die es anspricht.”
Wolfgang Gager: Klangbrille
Die Klangbrille verwandelt Geräusche bzw. Klangumgebungen in angenehme Klänge, um ihnen eine neue Farbe und eine neue, verwobene Schicht Realität zu geben. Den Rahmen für die Transformation bildet ie chromatische Tonleiter. Auf ihr werden die drei auffälligsten Frequenzbereiche als Noten abgebildet. Anschließend werden sie mit Skalen verglichen unda uf die entprechendste verschoben, sodass zB eine Dur gebildet wird. Diese Ähnlichkeit, die fast unmittelbare Anpassung und Kopfhörer sollen eine immersive Wirkung erzeugen, die anders “sehen” lässt.”
Miriam Mone, Max Gansberger (= UNZ.): ON A NATIONAL PLAYGROUND

“Gorizia, Nova Gorica 24.09.2006, chronologie der idee: im sommer 2005 fand in grorizia ein von der römischen art association zerinthia iniziierter editing-workshop statt. dazu eingeladen waren kuratoren, vereine und associations aus verschiedensten ländern mittel - und osteuropa. der workshop stand unter dem zeichen eines intereuropäischen networkings und wurde 2006 in der form weitergeführt, alsdass vierteljährlich verschiedenste künstler verschiedenster nationen eingeladen wurden, um sich kennen zu lernen und bei gelegenheit auch die gegend auszukundschaften und sich vielleicht zu einer arbeit inspirieren zu lassen…”
Das Video zeigt zwei Zollbeamte die an einer Grenze zwischen Italien und Slowenien Federball über die bald überflüssige Schranke spielen.
Sophie Wagner, Julian Palacz: Individuum?
“Individuum?” thematisiert die Vereinheitlichung und Anpassung unserer Identität und den damit einhergehenden Verlust der Individualität, verursacht durch die Manipulation der Konsumgesellschaft. Die Erkenntnis des selbigen Prozesses steht somit im Mittelpunkt…”
20 sekunden Framejitter-Augenschocker.
Jakob Rauch, Thomas Frierss: untitled bluetooth handy game
“ein interaktives spiel im realraum für eine große gruppe an spielern” Ein schweißtreibendes Bluetooth/Java MMPG im öffentlichen Raum. Transporter bekommen den Auftrag Datenpakete von A nach B zu bringen, die gegnerischen Jäger versuchen durch Kreuzen der Transportwege und das pairing mit dem gegnerischen Handy ihnen diese Pakete abzunehmen um dafür deren Punkte zu kassieren. Die Anwesenheit eines Gegners wird dem Spieler über das Handy signalisiert, dieser muss seine Route dementsprechend ändern um seine Punkte nicht zu verlieren…
Mateuz Gorecki: Waterstorm
2D JOGL Multiplayer Unterwassershooter
Ruth Schnell: “Und was tust du da jetzt? Schießen?”
Veronika Schnell: “Nur schießen?”
Luc Gross fälscht 50 Kunstwerke in 10 Tagen, als Teil eines größeren Werkkomplexes für seine bevorstehende Diplomarbeit. Tags: Cut up, Fake ist the new real - Real ist the new fake, Manipulation
Daniel Kauer: flickrtickr
“Die Arbeit (welche als Website realisiert ist) stellt die aktuellen Schlagzeilen von CNN von rechts nach links scrollend dar. Dazu wird über jedem einzelnem Wort dieses Textes das derzeit populärste Bild von flickr.com dargestellt, welches mit dem selbigem Wort „getagged“ wurde (d.h. die Schlagzeilen werden als Liste von „Tags“ interpretiert). Die Arbeit stellt somit einen Automaten dar, welcher, durch die Kollision zweier unterschiedlicher medialer Systeme (auf der einen Seite der zentralistische Informationsfluss eines klassischen Massenmediums, auf der anderen Seite die allgemein zugängliche Bilddatenbank von flickr), eine Collage aus momentan aktuellen Begriffsinterpretationen entstehen läßt.”
One of my central aims/dreams in life is to launch an non-scientific/non-commercial satellite into space. After reading this, I’m desperately waiting for a DIY version of this project:

“An enormous ring of superconducting magnets similar to a particle accelerator could fling satellites into space, or perhaps weapons around the world, suggest the findings of a new study funded by the US air force.”