
albért bernárd - das cologné concert
Manche Leute, die die Natur als monoton empfinden, werden auch angewandte Theorien als monoton empfinden. Sie werden den Prozess nicht wahrnehmen und ihre eigenen Monotonie-Vorstellungen reproduzieren. Andernteils gibt es wirklich langweilige Dinge, die eben diese Leute - leider - als interessant empfinden mögen, weil sie ihrer monotonen Vorstellungen entsprechen. Sie werden erwarten, dass etwas auf sie zukommt: etwas Erkennbares und dennoch Neues. Eine neue Farbe, eine neue Disco, Rollschuhe statt Jogging, Allegro statt Adagio, äußere Veränderung als Ausgleich für innere Trägheit. Es handelt sich aber vielmehr um einen ähnlichen Zustand wie stark intoxiniert im Bett zu liegen, und trotzdem vom vielen Nachdenken einen heißen Kopf zu bekommen. Es ist echte Aktivität und weit mehr als nur ‘Bewegung’ und ‘Veränderung’. Das ist es, was das Kaleidoskop in Bewegung setzt. Es geht nicht darum, emotionale Reaktionen auf wilde Muster zu provozieren, sondern das, was an Möglichkeiten dahintersteckt: den Raum, nicht den Text.
05 2008 – Keplerstr. 25 c 50823 Köln – http://www.raum25c.de – Hannes Aurand & Alexander Basil
Playboy, Art and Glamour
Bought Objects, 2008
Gottfried and me will be presenting our work at the 5th International Mobile Music Workshop 2008 in Vienna on May 13th.

